Schwangerschaft + Geburt Schönes für Mütter und Babys

Neun Monate Vorfreude, dann ist das Baby endlich da! Mit kleinen Tipps und Tricks wird diese ganz besondere Zeit nicht nur für Celebrity-Mütter wie Milla Jovovich und ihre Kinder noch schöner

Haut und Haar:


Sie strahlen von innen, deshalb sind schwangere Frauen immer wahnsinnig attraktiv – schön wär's! In Wahrheit gilt: "Haut und Haar können sich durch die Hormonumstellung verändern. Positiv, aber auch negativ", wie die Hamburger Dermatologin Dr. Kathi Turnbull erläutert (www.dermatologie-eppendorf.de). Eine Talgdrüsen-Hyperaktivität beispielsweise führe oft zu einer massiven Schwangerschaftsakne.

In diesem Fall könne der Hautarzt professionelle Ausreinigungen und Peelings vornehmen. Oberstes Gebot für die Schwangerschaft und die Phase danach: liebevoll und nachsichtig mit sich selbst umgehen und Zeit für besondere Pflegemomente einplanen. Die Bildung von Schwangerschaftsstreifen sollten werdende Mütter gelassen hinnehmen. Denn wenn das Bindegewebe die Veranlagung zum Schwächeln hat, können auch Cremes, Wechselduschen oder Zupfmassagen diesen Vorgang nie ganz verhindern.

Auf kosmetische Eingriffe wie zum Beispiel das Lasern, so Dr. Turnbull, sollte wegen des Risikos einer Wundinfektion verzichtet werden. Tipp: Die Veränderung des Körpers als Wunder begreifen und sich darüber freuen!

Haut und Haar
© PRDiese Beauty-Produkte pflegen Haut und Haar der werdenden Mütter.

1. Straffung "S.O.S. Ventre Plat"-Bauchpflege. Von Orlane, 200 ml, ca. 64 Euro
2. Glückwunsch "Congratulations Kit" mit Öl, Duschgel und Bodycream. Von Mama Mio, ca. 65 Euro
3. Heilung "Stillzart"-Balsam für Brustwarzen, die beim Stillen empfindlich reagieren. Von Bellybutton, 50 ml, ca. 10 Euro
4. standhaftigkeit Die "Arnica & Ginger Leg Relief Cream" schafft Erleichterung für schwere, geschwollene Beine. Von Korres, 100 ml, ca. 19 Euro.

Food und Fitness:


Mit viel Appetit essen Schwangere oft für zwei. Ein paar goldene Ernährungsregeln sollten sie dabei allerdings beherzigen. Tabu sind rohe Fleisch- und Fischprodukte sowie Rohmilchkäse. Hebamme Christiane Löwe (www.bauchgefuehl-hamburg.de) erklärt das mit dem erhöhten Risiko einer Listeriose-Infektion, die für die Mutter meist harmlos ausgehe, für das Baby aber tödlich enden könne. Eine ausgewogene, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung ist immer Pflicht.

Unabhängig von generellen Empfehlungen sollten Schwangere aber auch auf ihr Bauchgefühl hören: Wenn eine Frau an Hyperemesis leidet, also an Schwangerschaftsübelkeit, sollte sie einfach essen, was ihr gut bekommt. Um bei allem Genuss fit zu bleiben, können werdende Mütter Yoga machen, Walken, Schwimmen oder Radfahren. Und wenn das Baby dann da ist: Sechs bis acht Wochen nach der Geburt mit einem Rückbildungskurs beginnen! Nicht zu früh wieder ins Workout einsteigen, und auch nur mit leichtem Training, weil der Beckenboden sonst zu sehr belastet wird. Das kann zu Inkontinenz führen.

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