Alexander Dinter, Creativ Director bei La Biosthetique
© PR Alexander Dinter, Creativ Director bei La Biosthetique

Pixie-Cut - Alexander Dinter Styling-Tipps vom Profi

Der Pixie-Cut ist angesagter denn je. Alexander Dinter, Creative Director bei La Biosthetique, verrät im Interview wie man ihn stylt und wer ihn wirklich tragen kann

Rihanna interpretiert dieSchnitttechnik für sich neu.
© Getty ImagesRihanna interpretiert die Schnitttechnik für sich neu.

Was macht einen perfekten Pixie-Cut aus?


Die Form und Balance des Haarschnitts muss gut proportioniert sein, denn für jeden Typ gibt es eine passende, aber auch eine nicht vorteilhafte Länge. Das muss der Haarstylist erkennen und umsetzen. Bei Rihanna etwa – eine Vertreterin des Pixies 2010 – sind die Seiten abrasiert. Eine wirklich moderne Interpretation des Schnitts.

Wie lang oder kurz darf er sein?
Die Ohren sollten unbedingt zu sehen sein, das ist wichtig für die Proportion des Haarschnitts. Das Deckhaar ist allerdings variabel, der Pony darf über den Augenbrauen enden oder zur asymmetrischen Variante mit fast Nasenlänge geschnitten werden.

Wer kann den Schnitt tragen und wer nicht? Wem steht er besonders gut?
Grundsätzlich passt der Pixie eher zu schmalen Gesichtern und Charakterköpfen.

Die besten Stylingtipps?
Da von wild bis streng alles möglich ist, darf mit den Fingern oder dem Fön gestylt werden. Bei der klassischen Lookvariante ist eine kleine Rundbürste das geeignete Werkzeug. Generell muss auch ein Pixie nicht jeden Tag gleich aussehen!

Welche Struktur braucht man dafür?
Eher glattes Haar. Mit Locken sieht der Look komplett anders aus, was aber auch sehr schön sein kann.

Wie kommt es, dass Retro-Looks wie der Pixie immer wieder angesagt sind?
In der Fashionszene bestimmten regelmäßig wiederkehrende Phasen den Look. Meist gibt es einen Vorreiter, wie etwa Agyness Deyn, Rihanna oder Victoria Beckham. Viele andere folgen dann dem Trend.