Nora von Waldstätten
© Getty Images Nora von Waldstätten

Nora von Waldstätten Duft-Zeitreise

Nora von Waldstätten über Parfüms, Make-up und Kindheitserinnerungen

Sie sind demnächst in der Mittelalter- Saga "Die Tore der Welt" zu sehen. Wir hätten Sie da fast nicht wiedererkannt...

Das freut mich. Ich habe auch jeden Tag drei Stunden in der Maske verbracht, um mich in Gwenda zu verwandeln.

Die österreichische Schauspielerin Nora von Waldstätten, 31, trägt gern Chanel, auch auf großen Events ("Coco Noir", EdP, 50 ml, ca. 89 Euro).
© PRDie österreichische Schauspielerin Nora von Waldstätten, 31, trägt gern Chanel, auch auf großen Events ("Coco Noir", EdP, 50 ml, ca. 89 Euro).

Der größte optische Unterschied zwischen uns besteht im Hautton: Ich bin sehr hell, Gwenda aber ist eine Bäuerin und Tochter eines Tagelöhners, also fast immer der Witterung ausgesetzt. Da war es folgerichtig, dass unsere Make-up- Artistin vorschlug, mir einen viel dunkleren Teint zu schminken.

Wie wichtig ist Make-up sonst im Job?

Es ist ein wunderbarer äußerer Baustein für die Rolle. Darüber hinaus sind diese Stunden des Schminkens aber auch ein schöner Prozess, um innerlich in die Figur hineinzukommen. Und das Abschminken - bei diesem Dreh hat es immer eine Dreiviertelstunde gedauert – ist wiederum perfekt, um das, was am Tag passiert ist, wieder loszulassen.

Ging es bei den Dreharbeiten authentisch zu?

(lacht) Was die hygienischen Zustände angeht, erfreulicherweise nein. Das Mittelalter war ja unter anderem in diesem Punkt eine ganz schön harte Zeit.

Sie haben also anders gerochen als Gwenda es getan hätte?

Oh ja! Zum Glück durften wir jeden Abend zurück in die Gegenwart ins Hotel. Da habe ich, um mich ein Stückchen mehr zu Hause zu fühlen, meinen Lieblingsduft im Zimmer versprüht. Das mache ich immer, wenn ich unterwegs bin.

Welches Parfüm vermittelt Ihnen dieses Zuhause-Gefühl?

Gerade ist es "Coco Noir" von Chanel, eine tolle Neu-Interpretation meines sonstigen Favoriten "Coco". Ich glaube als ich sechs oder sieben Jahre alt war, hat die beste Freundin meiner Mutter mich zum ersten Mal damit eingesprüht, und seitdem ist das eigentlich mein Parfüm. Ich mag besonders die unaufdringliche Schwere.

Sie lieben es zu kochen, haben im "Zeit-Magazin" sogar eine eigene Kolumne. Welche Aromen wecken bei Ihnen Erinnerungen an Ihre Kindheit und Ihre Heimat Österreich?

Ganz klar: der Duft eines Wiener Schnitzels!

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