Make-Up

Das Geheimnis des Glows

Kein Top-Teint ohne Foundation, Rouge und Puder. Vier Looks von Star-Visagist Stephan Schmied zeigen, wie man sie effektvoll einsetzt

Diane Kruger, Angelina Jolie

Der Eighties-Appeal:

Kontur: Um Wangen zu betonen, sollte man mit zwei verschiedenen Tönen arbeiten. Ein mattes, dunkles Rouge unter dem Wangenknochen auftragen und schräg nach oben ziehen. Danach ein helleres Blush mit etwas Schimmer darüber auftragen und fließend auslaufen lassen.

Eighties-Beauty Agyness Deyn setzt auf starkes Rouge und dunkle Brauen

Eighties-Beauty Agyness Deyn setzt auf starkes Rouge und dunkle Brauen

Grundregel: Unbedingt beachten: Alles, was hell geschminkt wird, tritt optisch nach vorn, alles Dunkle tritt zurück.

Täuschung: Ein breites Gesicht erscheint schmaler, wenn man dunkles Rouge oder Bronzepuder mit einem Pinsel vom Haaransatz unterhalb des Wangenknochens mandelförmig hin zur Gesichtsmitte zieht. Die Kinnlinie wird dadurch optisch zurückgenommen.

Fülle: Für ein runderes Gesicht Rouge oder Bronzer von den Wangen zum Haaransatz pinseln, Kinn und Stirn in V-Form schminken.

Problemzone Nase: Auf den Nasenflügeln aufgetragen, macht dunkles Puder oder Rouge die Nase schlanker. Ein Hauch unter ihrer Spitze wirkt verkürzend.

Der Hollywood-Glow:

Punktlandung: Um einen natürlichen Glow auf dem Teint zu erzielen, sollte man Highlighter nicht auf dem gesamten Gesicht auftragen, sondern nur dort, wo es von der Sonne geküsst wird: auf Wangen, Nase, Kinn und Stirn.

Diane Kruger setzt auf Akzente in Rosé

Diane Kruger setzt auf Akzente in Rosé

Fingerfarbe:Glanz-Highlighter in Gel- oder Glossform werden am besten mit den Fingern oder einem harten Kunsthaarpinsel auf die entsprechenden Stellen über der Foundation aufgetragen. Puderschimmer oder Bronze-Highlighter lassen sich hingegen leichter mit einem Echthaar-Pinsel verteilen.

Bescheidenheit:Auf keinen Fall zu viel Glanz! Lieber gezielt Akzente setzen, statt das ganze Gesicht mit Schimmer zu überziehen.

Frischmacher:Pink- und Rosétöne sind echte Allround-Talente, die prinzipiell jedem stehen. Die Verwendung von rosa Creme-Blush hängt nicht vom Alter ab, sondern vom Hauttyp: Da es transparenter als Puderrouge ist, wirkt es bei ebener, leicht gebräunter Haut besonders schön.

Blickkontakt: Auch auf die Lider kann man ohne Mühe einen subtilen Glow zaubern: Einfach im inneren Augenwinkel einen hellen Goldton auftragen.

Die Bronze-Schönheit

Schnelle Bräune: Am Bronzer sollte man nicht sparen. Die Menge macht's - aber nur an den richtigen Stellen. Mit dem Pinsel aufnehmen, leicht abklopfen und großzügig auf Wangen (direkt neben der Nase, auf mittlerer Nasenhöhe), Stirn und Kinn stäuben. Tipp: Je feiner die Konsistenz des Produkts, desto perfekter das Ergebnis.

Latina Jennifer Lopez ist der schimmernde Glow von Natur aus mitgegeben

Latina Jennifer Lopez ist der schimmernde Glow von Natur aus gegeben

Transparenz:Der Bronzer sollte einen schönen leichten Bräunungs-Schimmer hinterlassen - und nicht abdecken wie eine Foundation. Auf dem Handrücken lässt sich vor der Anwendung einfach testen, wie viele Schimmerpartikel der Bronzer enthält und ob er eventuell zu dunkel ist.

Kein Saisonartikel:Bronzer funktioniert zu jeder Jahreszeit. Produkte aus Mineralpuder sind gerade für Anfänger gut dosierbar und passen sich geschmeidig dem Hautton an. Flüssig-Bronzer sind toll für abends, weil sie besonders glamourös aussehen. Allerdings können sie unter Umständen fleckig wirken. Deshalb beim Kauf vom Profi beraten lassen.

Natürlichkeit:Achtung: Damit das Finish nicht künstlich wirkt, darf der Bronzer auf keinen Fall flächig über das ganze Gesicht verteilt werden!

Verstärkung:Für einen dunkleren Teint den Puder in mehreren Schichten auftragen. Dadurch wird die Bräune intensiver und deckender, und man kann die gewünschte Farbveränderung besser steuern.

Angelina Jolie weiß, wie man sich edel in Szene setzt

Angelina Jolie weiß, wie man sich edel in Szene setzt

Der Edel-Teint:

Deckung: Für kleine Makel ist Concealer das Richtige: Mit der Fingerspitze einen Hauch vom Handrücken aufnehmen und ganz leicht an der jeweiligen Stelle einklopfen.

Stil-Guide: Die Beschaffenheit des Make-ups gibt vor, welche Produkte dazu passen: Auch bei Lidschatten und Rouge sollte man zu Erzeugnissen auf Puderbasis greifen, weil sie sich dann optimal miteinander verbinden.

Ist Puder out? Keinesfalls! Er wird nur anders angewendet als noch vor ein paar Jahren. Die neuen Looks sind meist semitransparent: Die Haut kann durchschimmern, ihr Bild wird optimiert. Deshalb den Puder nach der Grundierung nur noch sparsam auf Kinn, Nasenflügel und Stirn auftragen.

Perfektion: Vor allem bei fettiger Haut wirkt Puder ideal. Morgens als Grundlage eine leichte Foundation auftragen und mit etwas losem Puder versiegeln. Für zwischendurch kleine "Blottingpaper" (etwa von Kanebo oder Mac) in die Handtasche packen.

Anti-Aging: Eine hochwertige Foundation als Basis verhindert, dass sich Puder in Fältchen absetzt.

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