Heidi Klum
© WireImage.com Heidi Klum

Heidi Klum Zu dünn macht alt

Magerwahn adé: Heidi Klum offenbarte, dass sie nicht zu dünn sein möchte, weil einen das älter aussehen lasse, als man ist. Ein bisschen Fett sei sehr hilfreich. Das Supermodel hat natürlich keine Angst vor dem Älterwerden

Sie gehörte nie zu den umstrittenen Magermodels, sondern präsentierte auf dem Laufsteg immer ein Mindestmaß an Kurven, so viel, wie für ein Model halt drin ist. In einem Interview mit dem "Self"-Magazin verriet Heidi Klum nun auch, warum sie gar nicht so mager sein will: Weil's alt macht.

"Mein Tipp ist, nicht zu dünn zu sein. Es ist immer besser, etwas auf den Rippen zu haben. Wenn man nur muskulös ist, sieht man schnell eingefallen aus und das lässt einen fünf bis zehn Jahre älter aussehen." Und da hat Heidi recht. Wir denken an Paradebeispiele wie Madonna, Sarah Jessica Parker und Angelina Jolie, deren Streichholzarme, hervortretende Muskelstränge, Venen und Sehnen regelmäßig Diskussionsstoff bieten. Wer möhte nicht mit einem Butterbrot aushelfen?

Vor dem natürlichen Alterungsprozess fürchtet sich Supermodel Heidi aber nicht. Deshalb will die entspannte Vierfachmama diesem auch nicht mit Anti-Aging-Behandlungen entgegenwirken. "Ich habe keine Angst davor und denke aus diesem Grund auch nicht über Botox nach. Vielleicht ändert sich das irgendwann, aber ich glaube nicht", so die 37-Jährige im Interview. "Es ist in Ordnung, wenn ich Falten bekomme".

Obwohl Heidi Klum nach vier Kindern immer noch eine Top-Figur hat, hängte sie in diesem Jahr ihren Job als Engel beim Dessouslabel "Victoria's Secret" an den Nagel. Nach dreizehn Jahren wird sie nun nicht mehr in Unterwäsche und mit riesigen Engels-Flügeln über den Catwalk laufen. Der amerikanischen "New York Post" erklärte die gebürtige Bergisch-Gladbacherin: "Alles Gute hat mal ein Ende. Ich werde 'Victoria’s Secret' immer lieben. Es war eine unglaubliche Zeit".

Den neuen Zeiten sieht Heidi Klum aber offensichtlich auch entspannt entgegen.

kma