Blond-Barometer
© Getty Images Blond-Barometer

Haarfarbe Das Blond-Barometer

Dunkler Ansatz, Strähnchen oder Ombre-Look? Viele Schauspielerinnen wie Michelle Williams oder Kate Bosworth drehen immer wieder gerne am Farb-Rad!

Ein wirklich schöner Blondton

setzt sich aus mehreren Nuancen zusammen - so erhält der Gesamteindruck mehr Tiefe. Sehr edel wirken Colorationen mit kühlen Silbereffekten oder Paintings, bei denen beispielsweise nur die Pony-Partie "bemalt" wird.

Damit ihr Schopf sich gut mit der hellen Haut verträgt, hat Emma sich für goldene Highlights im Haar entschieden: Sie geben Wangen und Teint Wärme. Profis sprechen deshalb auch von Blush-Blond, also "errötetem Blond".
© Getty ImagesDamit ihr Schopf sich gut mit der hellen Haut verträgt, hat Emma sich für goldene Highlights im Haar entschieden: Sie geben Wangen und Teint Wärme. Profis sprechen deshalb auch von Blush-Blond, also "errötetem Blond".

Schauspielerin Kate Bosworth zeigt in unserem Blond-Barometer, wie sie ihr Haar auf die Winterzeit umstellt: Ihr Surfergirl-Style vom Sommer wurde durch ein intensives Brond (Blond plus Braun) ersetzt.

Die hellhäutige Emma Stone trägt zum Winter mehr goldene Highlights, damit ihr Teint nicht zu blass wirkt. Die wichtigste Zauberformel bei Hollywood-Stars lautet "Lowlighten". Dafür wird der Blondton dem Haaransatz angepasst, um die Tönung wärmer und multidimensional wirken zu lassen. An alle Brünetten, die jetzt sofort zum Farbtopf greifen wollen: Vorsicht, gerade bei der Heimarbeit sollte man nie mehr als zwei bis drei Nuancen aufhellen! Begeben Sie sich lieber in die Hände eines Profis. Und idealerweise jeden Monat nacharbeiten lassen, damit die Farbe schön frisch bleibt.

Erhellende Fakten

Wasserstoffperoxid wurde 1818 von dem französischen Chemiker Louis Jacques Thénard entdeckt, doch erst ein halbes Jahrhundert später fanden Forscher heraus, dass man H2O2 zum Bleichen der Haare verwenden kann. Es begann ein lang anhaltender Färbe-Hype. Auch Hollywoods größte Ikone Marilyn Monroe wurde mithilfe von Wasserstoffperoxid erst blond und dann berühmt.

Haarfarbe entsteht aus zwei Melanin-Arten, den schwarz-braunen Tönen und den rot-gelben. Blond ergibt sich, wenn kaum braune und rote Anteile vorhanden sind und kein schwarzer Farbstoff am Haarfollikel gebildet wird.

Blondinen haben zwar die feineren Haare, dafür aber mehr davon: durchschnittlich etwa 150000 Stück. Brünette bringen es auf rund 108000 einzelne Haare.

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