Frühlingsdüfte

Lasst Blüten sprechen

Der Frühling kommt mit einer großen Auswahl an neuen Duftkompositionen und abgewandelten Klassikern: Sie duften nach Blumen, Sonne, Urlaub, nach Exotik und Verführung

Frühlingsdüfte 2008

Frühlingsdüfte 2008

Duft aus gutem Hause.

Die großen Modehäuser zeigen auf Schauen und in eigenen Boutiquen ihre sommerlichen Duftkollektionen - um ein breiter formuliertes Statement und ein Stück von der Philosophie des Hauses weitergeben zu können, sind eigene Parfumkreationen sehr beliebt. Kaum ein Label verzichtet heute noch auf diese Möglichkeit.

So finden sich auch in der aktuellen Saison wieder viele neue Düfte von etablierten Designern in den Parfümerien. Kultlabel Chloé trumpft endlich mit einer neuen Kreation auf, doch auch Chanel, Iceberg, Cerruti 1881, Tom Ford, Dior, Laura Biagiotti und Burberry sind wieder mit dabei. Jedes einzelne verkörpert ein ganz bestimmtes Lebensgefühl.

Düfte gehen mit der Haut eine ganz individuelle Verbindung ein. Weil jede Frau anders ist, entfalten sich auch Parfums unterschi

Düfte gehen mit der Haut eine ganz individuelle Verbindung ein. Weil jede Frau anders ist, entfalten sich auch Parfums unterschiedlich

Eau de Shalimar Interpretation des Klassikers von Guerlain betört mit einer frischen Kombination von Zitrone, Bergamotte und Orange (50 ml EdT, ca. 63 Euro).

The Beat Der neue Burberry betört mit Noten aus Ceylon-Tee und Vetiver (50 ml EdP, ca. 55 Euro).

Miss Dior Chérie "Eau de Printemps": Chypreduft mit Blutorangen und Neroli (50 ml EdP, ca. 57 Euro).

Chloé Der moderne Rosenduft von Chloé ist mit Aromen aus Magnolie und Amber veredelt (50 ml EdP, ca. 65 Euro).

Laura Biagiotti Südländisches Temperament: "Donna" mit Pfirsischblüten- und Orchideenduft (50 ml EdP, ca. 51 Euro).

Passend: Parfum ist das französische Wort für Duft

Düfte haben mystisches Potenzial und entfalten sich an jeder Frau anders

Wichtig für den Duftcharakter

sind auch die Markenbotschafterinnen wie Chloë Sevigny und Anja Rubik für Chloé; für Burberry "The Beat" begeistert Topmodel und Stilikone Agyness Deyn in der aktuellen Duftkampagne mit Ihrer Austrahlung und dem nötigen Brit-Appeal, der die Marke ausmacht.

Bei Estée Lauder ist Schöpfer Tom Ford die Person, die dem Parfum Lebens­atem einhaucht. Ganz anders läuft es bei Nischendüften wie denen von Visagist und Parfumeur Serge Lutens: In Zusammenarbeit mit Shiseido wird hier viel Wert auf Understatement gelegt. Kostbare Inhaltsstoffe und außergewöhnliche Kreationen stehen im Fokus - Düfte für alle, die auf Individualität setzen, anstatt den Trends zu folgen.

Boutique-Düfte: eine Flasche für sich.

Nach wie vor stehen Parfums, die es nur in der Boutique des jeweiligen Modelabels gibt, hoch im Kurs. Marken wie Chanel, Prada oder Hermès lassen luxuriöse Kompositionen entwerfen, die es nicht in Parfümerien gibt - das steigert ihre Exklusivität. Traditionsbewusstsein und Geschichte der jeweiligen Marke fließen in die Kreationen ein.

Bei Chanel sind alle Kompositionen eng mit dem Leben von Mademoiselle Coco verknüpft, Miuccia Prada hat bei ihren Düften selbst die Nase vorn, und Hermès leistet sich Top-Parfumeur Jean-Claude Ellena, um sich, ganz nach Firmen­philosophie, mit außergewöhnlichen Parfums abzu­heben.

Düfte können tiefe Spuren in unsererm Bewusstsein hinterlassen und auch nach Jahren Gefühle und Erinnerungen wachrufen

Düfte können tiefe Spuren in unserem Bewusstsein hinterlassen und auch nach Jahren Gefühle und Erinnerungen wachrufen

Am Ende bleibt die Lust der Wahl.

Der sinnlich-warme Duft "Gold" von Donna Karan ist nun auch mit "Gold Sparkling" als Eau de Toilette erhältlich und lässt es an edlen Zutaten nicht missen: "Er vereint mit der Casablanca-Lilie und Amber meine Lieblingsduftnoten", schwärmt die New Yorker Designerinn (50 ml EdT, ca. 58 Euro).

Tom Fords "Black Orchid" wurde zu "Black Orchid Voile de Fleur" und verzaubert nicht nur mit einer speziell gezüchteten schwarzen Orchidee, sondern wird durch das feinere Aroma ihrer weißen Kollegin aufgehellt (50 ml EdT, ca. 60 Euro).

"En Fleurs" von Cerruti 1881 setzt bei seiner limitierten Sommerversion auf blumige Noten wie Jasmin und Veilchen, aber auch die völlig neu komponierten Düfte verführen zum Probeschnuppern (100 ml EdT, ca. 45 Euro).

Der neue Duft von Iceberg, entworfen von Parfumeurin Natalie Gracia-Cetto, will mit erstklassigen, natürlichen Zutaten das olfaktorische Gedächtnis ansprechen - so siegten hier in der Kopfnote feiner Koriander, in der Basisnote ungewöhnliche Pistazien-Eiscreme und in der Herznote eine warme Note von Wildleder (50 ml EdP, ca. 39 Euro).

Bei Chanels "Sycomore" und seinem Duft­kreateur Jacques Polge machte ganz klar Vetiver das Rennen (200 ml, ca. 180 Euro).

Für Parfum-Koryphäe Serge Lutens spielt ein Gewürz die Hauptrolle: Ingwer war die Inspiration für "Five o'clock au Gingembre" und wirkt in Kombination mit Bergamotte, Patchouli, Honig, Pfeffer und dunklem Kakao so exklusiv wie die Teestunde auf einem englischen Landsitz (50 ml EdP, ca. 73 Euro).

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