Coolsculpting: Britney Spears
© Getty Images Britney Spears

Coolsculpting Wir frieren uns straff!

Schluss mit drastischen Facelifts – jetzt soll gezielte Kälte Hängebäckchen und Doppelkinn verschwinden lassen. Wenn es um Hüfte oder Bauch geht, schwört Hollywood bereits auf diese Methode

Britney Spears weiß genau, was sie den Fans in ihrer Las-Vegas-Show schuldig ist: neben vielen Hits einen straffen Body nach schlaffen Zeiten. Für ihre Top-Bühnenfigur ließ sie sich per "Coolsculpting" die Pölsterchen an Hüfte und Bauch einfach wegfrieren. Eine Methode, auf die viele Stars setzen (auch der Herr und die Damen unten). Neu ist nun der Einsatz im Gesicht: Im September kommt ein Gerät in die Beauty-Doc-Praxen, das mit gezielter Kälte Doppelkinn sowie hängenden Wangen-Kinn-Linien den Kampf ansagt.

"Mit zunehmendem Alter sinkt das Wangenfettgewebe ab", erläutert der Wiener Schönheitschirurg Dr. Carlo Hasenöhrl, der die Innovation "Cool Mini" bereits getestet hat. "Bisher konnte man nur absaugen oder operativ entfernen. Jetzt werden die zu behandelnden Partien mit einem metallüberzogenen Aufsatz um-schlossen, angesogen und für etwa eine Stunde auf vier Grad abgekühlt.“ Die Folge: Das Fettgewebe stirbt ab, wird vom Körper abgebaut, die Haut legt sich an. Ein bis zwei Sitzungen sind nötig. Kosten: ab ca. 1.000 Euro. Ausfallzeit: keine. Risiken: Höchstens mit Rötungen, Schwellungen oder kleinen Blutergüssen müsse man rechnen, heißt es. Nach sechs Wochen sind erste Erfolge, nach etwa drei Monaten ist das Endresultat der – schmerzfreien – Behandlung sichtbar. Es soll dauerhaft sein.

Eine Einschränkung macht Hasenöhrl allerdings: "Eine zu lockere und zu faltige Haut ohne Depots lässt sich mit Kälte nicht korrigieren." Ein bisschen Fett ist also erwünscht.