Beyoncé Knowles Zu heiß für die Briten

Der Werbespot von Beyoncé Knowles' erstem Duft "Heat" ist zu sexy für das britische Fernsehen und wurde nun aus dem Mittagsprogramm verbannt

"Ich mag Rot, sinnlich, sexy - und heiß", sagte Beyoncé Knowles erst vor wenigen Wochen im Interview mit Gala über ihr neues Parfum "Heat". Doch offenbar hat die Sängerin dieses Motto ein bisschen zu ernst genommen - zumindest wenn es nach Jugendschützern in England geht. Denn die befanden den Spot für ihren Duft für zu sexy und verbannten ihn aus dem Fernsehprogramm vor 19.30 Uhr.

"Wir sind der Ansicht dass Beyoncés Körperbewegungen und der Fokus der Kamera auf Kleid und Brüste sexuell provokant wirken. Somit ist der Werbespot für Kinder ungeeignet", so die offizielle Begründung von Jugendschützern am Mittwoch (17. November).

"Die Werbung für 'Heat' soll lediglich den persönlichen Sexappeal von Beyoncé unterstreichen", hält der Parfumhersteller dagegen. Und das tut sie allemal: Beyoncé räkelt sich in ihrem Spot halb nackt auf einer Liege und blickt gewohnt sexy in die Kamera. Nichts Neues also für die Sängerin, die auch in ihrem Musikvideos gerne mit knappen Kleidern ihre kurvige Figur betont.

Auch dem Erfolg des Parfums wird die Zensur sicher nichts anhaben können: Bereits im März dieses Jahres vermeldete "wwd.com" dass "Heat" die erfolgreichste Marke des Kaufhauses "Macy's" ist und umgerechnet bereits 2,2 Millionen Euro erbracht hatte.

aze

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