Beyoncé
© Getty Images Beyoncé

Beyoncé Knowles "Sinnlich, sexy & heiß"

Gar nicht so einfach, was Beyoncé sich vorgenommen hatte: Ihr erster eigener Duft sollte sowohl ihrem Mann als auch ihrer Mama gefallen

Sie trägt ein knallrotes Outfit und knallrote Pumps

ihrer eigenen Marke Deréon. Beyoncé würde aber auch ohne die Signalfarbe jedem in New York auffallen. Sie ist bildhübsch, hat ein warmes Lächeln und ist absolut professionell. "Ich mag Rot, es sinnlich, sexy - und heiß - deshalb heißt mein Parfum ja auch 'Heat'", sagt die Sängerin im Gala-Interview.

Mag Ihr Ehemann Jay-Z Ihren Duft?

Er war mein Versuchskaninchen, und ich habe ihn an allen Zwischenstufen schnuppern lassen. Es war ja wichtig, dass er den Duft mag. Sie waren bereits Testimonial für einen Armani-Duft.

Beyoncé: "Mein Duft sollte anders riechen, denn Kreativität ist mir wichtig."
© Getty ImagesBeyoncé: "Mein Duft sollte anders riechen, denn Kreativität ist mir wichtig."

Wie fühlt es sich an, für das eigene Parfüm zu werben?

Anders, denn ich war in jeden Aspekt - Duft, Flakon, Schachtel - involviert. Das Produkt sollte mir entsprechen. Deshalb haben wir meine Lieblingsfarbe Rot gewählt und diese mit luxuriösem Gold unterstrichen. Außerdem ist das Design der Flasche an die Retro-Flakons meiner Mutter angelehnt.

Wann und wie benutzen Sie Parfüm?

Immer. Gleich nach dem Duschen sprühe ich es hinter meine Ohren oder in den Ausschnitt, damit ich gut dufte. Manchmal sprühe ich es auch ins Haar.

Beschreiben Sie uns bitte Ihr Badezimmer - ist es vollgestopft mit vielen Dingen oder eher ordentlich mit ein paar vereinzelten Lieblingsprodukten?

Ordentlich ist es nicht. (lacht) Aber sauber. Ich lasse gern alles herumliegen. Was die Produkte angeht, bin ich ein sehr loyaler Mensch und bleibe bei Sachen, die ich liebe.

Zum Beispiel?

Bei meinem eigenen Parfum natürlich. Auch Mascara und Lipgloss sind essenziell. Ebenso wie meine Lieblingshaarprodukte von meiner Stylistin Kim Kimble.

Der beste Beauty-Tipp, den Sie je bekommen haben?

Der kam von meiner Mutter, die sagte, äußere Schönheit vergeht. Sie hat mich motiviert, mich von innen heraus wohlzufühlen. Denn Selbstbewusstsein erlischt nicht.

Sie sehen immer perfekt gestylt aus. Gibt es auch bei Ihnen mal einen Bad Hair Day?

Und ob! Viele! Kürzlich bekam ich eins meiner Red-Carpet-Fotos von der Emmy-Nacht in die Finger. In meiner Erinnerung war es so ein schöner Abend, aber dann sah ich mich und dachte, was habe ich mir nur dabei gedacht? Aber was kann man da machen? So ist es eben.

Sie sind bekannt als Workaholic. Kürzlich gönnten Sie sich eine Karrierepause. Was haben Sie so gemacht?

Ehrlich gesagt, habe ich Schwierigkeiten so richtig abzuschalten, da mein Beruf meine Leidenschaft ist. Und es gibt ständig was zu tun. Aber ich sehne mich nach den einfachen Dingen, zum Beispiel zu Hause zu sein. Ich reise viel, deshalb mag ich mich mal Dingen widmen, zu denen ich sonst nie komme. Mal eine Fahrradtour machen, mit meinem Neffen spielen oder eine Broadway-Show gucken.

Julide Tanriverdi