Beauty-Tipp

Do's und Don'ts während der Schwangerschaft

Sie sind zum ersten Mal schwanger? Das ist natürlich ein Grund zum Feiern. Doch bei aller Vorfreude auf das Kind kommen bald auch Fragen auf: Muss ich meine Ernährung umstellen? Brauche ich Nahrungsergänzungsmittel und darf ich weiterhin meinen Morgenkaffee trinken? Wir verraten Ihnen, worauf Sie während der Schwangerschaft verzichten sollten und was Sie tun können, um die Gesundheit ihres ungeborenen Kindes zu fördern

Barbara Schöneberger

Die richtige Ernährung während der Schwangerschaft

Keine Panik, während der Schwangerschaft müssen Sie ihr Leben nicht komplett umkrempeln. Trotzdem gibt es einige Do's und Dont's bezüglich der Ernährung, die Sie während dieser Zeit beachten sollten.

Eva Mendes

Eva Mendes

Verhüllter Babybauch

10.05.2016

Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O während der Schwangerschaft. Schließlich wird das ungeborene Kind über den Stoffwechsel der Mutter versorgt und kann nur die Nährstoffe aufnehmen, die sie über die Nahrung zuführt.

Do: Frisches Obst und Gemüse

Frisches Obst und Gemüse sollten bei Schwangeren ganz oben auf dem Speiseplan stehen. Mutter und Kind werden dadurch mit essenziellen Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen versorgt. Generell können Sie jedes Obst und Gemüse während der Schwangerschaft essen, allerdings sollte es frisch sein und vor dem Verzehr gründlich gewaschen werden.

Don't: Fertigsalate

Tabu sind jedoch Fertigsalate, geschnittenes Obst und rohen Sprossen, da sie Keime enthalten können.

Spezialfall: Hülsenfrüchte und Co.

Vorsicht ist auch bei Hülsenfrüchten, Lauch und Zwiebeln geboten: Diese Lebensmittel sind vom Körper schwer zu verdauen und können zu Übelkeit und Blähungen führen. Wer diese jedoch auch vor der Schwangerschaft vertragen hat, muss sie nicht vom Speiseplan streichen.

Do: Gut durchgegartes Fleisch und durchgegarter Fisch

Der Bedarf an Eisen und Jod ist in der Schwangerschaft besonders hoch.

Fleisch und Fisch sind nicht nur wichtige Proteinquellen, sondern auch hervorragende Eisen-und Jodlieferanten und sollten deshalb auch von Schwangeren konsumiert werden. Allerdings müssen sowohl Fleisch als auch Fisch komplett durchgegart sein.

Babypfunde

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Don't: Rohes und Geräuchertes

Auf rotes Fleisch, vor allem Hack-und Schweinefleisch sollten Schwangere gänzlich verzichten. Auch Salami, Schinken und Mett-und Teewurst sind Tabu. Diese Fleischsorten können den gefährlichen Toxoplasmose-Erreger enthalten, der der Gehirnfunktion des Babys schaden kann.

Roher und geräucherter Fisch kann ebenfalls gefährliche Keime enthalten, die im schlimmsten Falle eine Fehlgeburt auslösen können, und ist daher ebenfalls Tabu.

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29.04.2016

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Do: Durchgekochte Eier und Milchprodukte

Eier haben einen hohen Eisen-und Folsäuregehalt, woran in der Schwangerschaft ein hoher Bedarf ist. Eier und Eierspeisen dürfen daher gerne verzehrt werden.

Don't: Rohe Eier und Rohmilchprodukte

Allerdings sollten Schwangere keine Produkte essen, wo rohe Eier enthalten sind, da diese Salmonellen enthalten können.

Auch rohe Milchprodukte sind Tabu, da diese häufig Listeriose-Bakterien enthalten, die das Hirn des ungeborenen Kindes schädigen können. Unpasteurisierte Milch, Gorgonzola und Schafskäse dürfen deshalb nicht während der Schwangerschaft verzehrt werden.

Do: Viel Wasser trinken

Um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewähren, sollten Schwangere zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee trinken.

Don't: Alkohol und chininhaltige Getränke

Alkohol kann das zentrale Nervensystem nachweislich schädigen und sollte deshalb von Schwangeren gemieden werden. Chininhaltige Getränke, wie beispielsweise Bitter Lemon, sollten schwangere Frauen ebenfalls nicht trinken, da sie zu verfrühten Wehen führen können.

Spezialfall: Kaffee

Ein bis zwei Tassen Kaffee darf eine Frau jedoch auch während der Schwangerschaft trinken. Diese Menge sollte jedoch nicht überschritten werden.

Von Fall zu Fall: Nahrungsergänzungsmittel

Da während der Schwangerschaft der Bedarf an Folsäure, Jod und Eisen besonders hoch ist, können diese oft nicht ausreichend über die Nahrung zugeführt werden. In diesem Falle können Nahrungsergänzungsmittel helfen. Bevor Sie Präparate zur Nahrungsergänzung einnehmen, sollten Sie jedoch mit ihrem Frauenarzt abklären, ob Ihr Körper Nahrungsergänzungsmittel tatsächlich benötigt.

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