Beauty-Tipps

Finger Waves: Was steckt hinter dem Trend?

Sie haben noch nie etwas von Fingerwellen gehört? Doch, ganz sicher! Denn der Trend, der im kommenden Herbst wieder überall zu sehen sein wird, war schon in den 20er Jahren total modern. Hinter dieser Frisur verbirgt sich nichts anderes, als die gute alte Wasserwelle. Gala.de verrät Ihnen Tipps und Tricks, wie Sie die neue Trendfrisur am besten stylen können

Beauty-Tipps: Finger Waves: Was steckt hinter dem Trend?

Finger Waves: Hollywood Hair im Handumdrehen

Wasserwellen sind das Markenzeichen überhaupt, wenn es um die 20er Jahre geht. Alle Jahre wieder ist die damalige Trendfrisur auf den großen Laufstegen der Fashion Weeks zu sehen. Auch in diesem Herbst wird die handgelegte Frisur wieder große Wellen schlagen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie die Straßen erobert. Gala.de verrät Ihnen jetzt schon alles rund um die Trendfrisur. So können Sie eine der Ersten sein, die sie trägt.

Vintage-Wasserwelle    Wie einer Zeitkapsel entstiegen erscheint Charlize Theron 2004 zu den Oscars. Ihr Stylist Enzo Angileri hat sich an dem wasserstoffblonden Filmstar Jean Harlow orientiert und Charlize eine Dreißigerjahre-Wasserwelle gelegt.

Oscar-Frisuren

Classic-Hair

20.02.2015

Was sind eigentlich Finger Waves?

Die klassische Wasserwelle ist eigentlich ein ziemlich einfacher Look der aber viel hermacht. Wie der Name schon verrät, werden die Wellen in die nassen Haare gemacht. Allerdings dauert die glamouröse Twenties-Frisur auch ihre Zeit. Wer wenig Zeit hat, kann aber auf eine alltagstaugliche Variante mit den Glätteisen zurückgreifen. Das Tolle an der Trendfrisur: Sie funktioniert mit kurzen und langen Haaren super und sie kann sogar krauses und widerspenstiges Haar bändigen. Das Styling braucht lediglich ein bisschen Übung – und schneller als Sie denken haben Sie den Dreh für Hollywood-Look raus.

Wasserwellen legen: So geht’s

1. Waschen Sie die Haare wie gewohnt, denn für die Finger Waves muss die Mähne natürlich nass sein.

2. Geben Sie eine großzügige Menge Schaumfestiger in die Haare. Je besser Sie den Schaum einarbeiten, desto länger hält die Wasserwelle später.

3. Ziehen Sie nun einen Scheitel. Dieser sollte so exakt wie möglich sein. Teilen Sie mit einem Stilkamm eine etwa 5 Zentimeter breite Partie ab. Daraus formen Sie später die Welle.

4. Bringen Sie diese Partie mit einem Kamm Richtung Gesicht. Nun können Sie mit dem Frisieren beginnen:

5. Stauchen Sie das Haar oben am Scheitel, sodass die typische Wellenform entsteht und befestigen Sie diese an der entstandenen Einbuchtung mit einer Haarnadel. Tipp: Es gibt auch spezielle Klammern für Wasserwellen, sogenannte "Wellenreiter".

6. Arbeiten Sie sich nun von oben nach unten und frisieren Sie dabei die einzelnen kleinen Wellen immer in die entgegengesetzte Richtung.

7. Sind alle Finger Waves geformt, lassen Sie Ihr Haar einfach an der Luft trocknen und entfernen Sie im Anschluss die Haarklammern.

8. Zum Schluss eine großzügige Portion Haarspray und schon ist die Trendfrisur fertig.

Machen Sie sich keine Sorgen, falls das Legen der Wellen nicht sofort klappt. Solange die Haare nass sind, lassen sie sich beliebig formen.

Fashion Week NY

Traumhafte Beauty-Looks

Dutt wäre eine Untertreibung beim exorbitanten Hairstyle auf dem Laufsteg von The Blond, und auch beim Make-up setzt man auf einen kunstvollen Asia-Look zum Print.
Bezaubernd schaut Model Liu Wen aus: "Estée Lauder Creative Makeup Director" Tom Pecheux hat das Runway-Make-up für die Show von Derek Lam kreiert. Und weil die beiden schon seit zehn Jahren perfekt zusammenarbeiten, gibt es ab Januar 2014 eine streng limitierte, elegante Derek-Lam-Clutch inklusive Estée-Lauder-Make-up.
Intensiv türkisblauer Lidschatten ist der Make-up-Akzent bei Anna Sui auf dem Laufsteg - und Glitzerpartikel simulieren Sonnenreflexe auf dem Meer.
Sie war mal weniger schlank und machte damals von sich reden: Model Chrystal Renn hat den bestechenden Blick und wird für die Show von Zac Posen geschminkt.

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Finger Waves mit dem Glätteisen

Wer morgens nicht so viel Zeit hat, kann sich die Wasserwelle ganz einfach mit dem Glätteisen machen. Teilen Sie hierfür wieder eine etwa fünf Zentimeter breite Strähne ab. Setzen Sie das Glätteisen am Haaransatz an, drehen es nach innen und ziehen es ein Stück nach unten. Drehen Sie das Eisen dann in die entgegengesetzte Richtung und ziehen es erneut etwas nach unten. Das machen Sie solange, bis Sie an den Haarspitzen angekommen sind. Fixieren Sie den Look mit Haarspray und die Go-to-Wasserwelle ist fertig."

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